das datum spielt keine rolle. man ersetze die substantive durch andere substantive und um die illusion von moeglichst vielen verschiedenen situationen aufrecht zu erhalten, lege man um jede episode eine schleife. um das ganze noch abwechslungsreicher zu gestalten, koennte man die schleifen auch verschachteln.
episode 1:
M: faehrst du diesen sommer nach rumaenien?
R: nein, ich schaetze nicht. keine zeit und kein geld.
M: wir koennen zusammen fahren…
R: also ich fahre diesen sommer nicht nach rumaenien.
M: dann kommt H auch noch mit, dann wirds richtig guenstig.
M: einen schlafplatz hast du da auch schon sicher.
M: du wirst dich wohlfuehlen. was sagst du zu mitte august?
R: ich sagte doch bereits…
R: frage doch D, ob du bei ihm mitfahren kannst.
M: nein, ich will sie nicht stoeren…dann kann er keine musik waehrend der fahrt hoeren, die fenster nicht aufmachen; vielleicht wollen sie ja auch mal irgendwo ueber nacht anhalten. ich will sie nicht stoeren…
20min spaeter…
M: also V ist wirklich eine nette frau. sehr gastfreundlich. waehrend du bei ihr wohnst, koennte sie fuer die kochen, waschen und du koenntest deinen urlaub geniessen.
R: ja, das waere wirklich super…
M: also ich wollte so mitte august fahren. aber mit dem bus ist es viel zu anstrengend. alleine will ich nicht mit dem auto fahren, aber wenn du und H mitkommt, waere es guenstig und auch sehr angenehm.
R: es ist mehr als sicher, dass ich in diesem jahr nicht nach rumaenien fahre…
(in diesem augenblick wollte R nicht anmerken, dass auch er es schaetzt, beim autofahren musik zu hoeren und die fenster ganz weit aufzumachen, um in einem auto ohne klimaanlage nicht umzukommen.)
episode 2:
M: hast du heute schon fruechte gegessen?
R: nein.
M: du weisst aber, fruechte sind sehr gesund. enthalten viele vitamine und sind gut fuer die gesundheit [sic!]
M: nimm dir ein paar pflaumen aus dem kuehlschrank! die sind sehr lecker.
(R nimmt sich 2 pflaumen aus dem kuehlschrank und kehrt zum belehrungsort zurueck)
M: nicht die! die sind hart und sauer. nimm die unten drunter.
R: ich mag harte und gleichzeitig saure pflaumen.
M: du musst sehr aufpassen, dass du keine flecken auf dein t-shirt machst, die lassen sich nur schwer wieder entfernen.
R: mja…
(R geniesst die wirklich leckeren pflaumen und holt sich noch eine weitere aus dem kuehlschrank)
M: probier doch mal die reifen pflaumen. die sind suess und haben nicht so eine schwer-kaubare schale.
M: nimm dir ein zewa, denn die pflaumen lassen schnell mal einen fleck auf dem t-shirt
episode 3:
M: deine kopfhaut ist ja ganz rot.
R: ja, ich war 10 minuten in der sonne.
M: hast du denn keine muetze?
R: nein.
M: ich schau mal, ob ich eine muetze fuer dich finde…
R: danke, ich will aber keine muetze. mir gehts gut, ich fuehle mich wohl auch ohne muetze.
M: an deiner stelle wuerde ich aber nicht so in die sonne gehen. das ist nicht gesund. du kannst dir schnell einen sonnenbrand zuziehen. du weisst wohl nicht, wie unangenehm so ein sonnenbrand sein kann.
R: doch doch….hatte sowas schon mal…
M: das kann richtig gefaehrlich sein, vor allem an der kopfhaut.
M: komm wir gehen mal kurz in den keller, dann sehe ich nach, ob ich eine muetze fuer dich finde.
R: ich brauche keine muetze, danke.
…zeit verstreicht…
M: hast du denn keine muetze, wenn du in die sonne gehst? du kriegst ja da die ganzen sonnenstrahlen ab und koenntest dir einen sonnenbrand holen.
R: das risiko ist mir bewusst und ich gehe es ein.
M: na gut, wie du willst.